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Schutzkittel, auch Einwegkittel oder Besucherkittel genannt, werden unter anderem im medizinischen Bereich getragen. Hier reduzieren sie die Keimverschleppung in infektiösen Bereichen und vermeiden Kreuzkontaminationen. Somit dienen sie dem Schutz von Patienten, Angehörigen, Ärzten und Krankenpflegern. 

Kittel aus Einwegmaterialien wie PE, PP* oder SMS sind besonders hygienisch. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verhinderung von nosokomialen Infektionen, wenn sie der Europäischen Norm 13795 entsprechen. Sie sind reiß- und scheuerfest, sehr partikelarm und flüssigkeitsabweisend.


Die Kittel nach EN 13795  sind Medizinprodukte laut der Richtlinie 93/42/EWG des Rates vom 14. Juni 1993 über Medizinprodukte sowie laut Medizinproduktegesetz gemäß Bundesgesetzblatt 1996/657. Die Erfüllung der Norm EN 13795 stellt eine essenzielle Basis für eine positive Konformitätsbewertung dar und erlaubt die Konformitätsvermutung aufgrund ihrer Harmonisierung mit der Richtlinie.

Schutzkittel nach EN 14126 gehören zur persönlichen Schutzausrüstung und sind widerstandsfähig gegenüber biologisch kontaminierten Flüssigkeiten und verhindert die Keimdurchdringung im feuchten Zustand.

Die Schutzkittel sind teilweise aus Polypropylen-Vlies (PP). Dies ist ein Standardmaterial für Basisschutzkleidung wie Einwegkittel. Es wird hergestellt, indem Fasern zu einer einzigen Lage von atmungsaktivem, wie gewebt wirkendem Material, verbunden werden. Dadurch ist es wirtschaftlich, komfortabel und bietet einen leichten Schutz gegen Flüssigkeiten.

Ein anderer SMS ist ein 3-lagiges Material und besteht aus einer Lage Meltblown und zwei Lagen Polypropylen-Vlies. Es ist robust, schützt gegen Flüssigkeiten und ist atmungsaktiv. Es bietet Schutz und Komfort und ist somit für längere Tragezeiten geeignet.