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Bei medizinischen Gesichtsmasken, oft auch OP-Masken genannt, handelt es sich um Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet werden. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen und sind mehrschichtig aufgebaut. Medizinische Gesichtsmasken sind Medizinprodukte und wurden für den Fremdschutz entwickelt. Sie schützen vor allem das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers. Allerdings können medizinische Gesichtsmasken bei festem Sitz auch den Träger der Maske schützen, auch wenn dies nicht ihre eigentliche Aufgabe ist.

 

Durch die Form und den Sitz der meisten medizinischen Gesichtsmasken kann ein Teil der Atemluft an den Rändern vorbei strömen. Vor allem bei der Einatmung kann durch diesen sogenannten „Leckstrom“ ungefilterte Atemluft angesogen werden. Daher bieten medizinische Gesichtsmasken dem Träger in der Regel nicht den optimalen Schutz gegenüber erregerhaltigen Aerosolen.

 

Als Medizinprodukt der Risikoklasse I gemäß der Medizinproduktrichtlinie (93/42/EWG, MDD) erfüllt der Mund-Nasen-Schutz in der Europäischen Union die EN 14683:2019-6 und weist zudem eine CE-Kennzeichnung auf.

 


Mund-Nasen-Masken werden entsprechend der Norm abhängig von ihrer Filtrationswirkung bzw. Filtrationsleistung in verschiedene Typen eingeteilt (I, II und IIR); Typ IIR entspricht dabei dem Typ II mit zusätzlichen Anforderungen an die Flüssigkeitsresistenz. Die Weles Medizinprodukte GmbH vertreibt nur OP Masken des Typs IIR. Der Buchstabe R hinter Typ II steht hier nicht wie bei anderen Masken für eine weitere Verwendung der Maske.

Masken des Typs IIR weisen eine bakterielle Filterleistung (BFE) von mindestens 98 % auf. Der Atemwiderstand muss bei den Typ IIR Masken weniger als 60 Pa/cm² betragen. Masken des flüssigkeitsresistenten Typs IIR müssen außerdem einem Spritzdruck von mindestens 16 kPa widerstehen.